01.09.2015: Das Gutachten des seitens der beteiligten Justizverwaltungen beauftragten Unternehmens „pwc“ zur Pebb§y Fortschreibung 2014 liegt vor. Das Gutachten nebst allen Anlagen wurde in „LOTSE“ veröffentlicht. 

Wenig überraschend sind die Gutachter in einer Vielzahl der erfassten Geschäfte im Zuständigkeitsbereich der Rechtspfleger zu dem Ergebnis gekommen, dass die bisherige Minutenzahl zu verringern ist. Dies ist natürlich unbefriedigend und unter Berücksichtigung einiger nicht berücksichtigter Aufschreibungsergebnisse wohl auch nicht vollumfänglich repräsentativ. Letztlich wurden die Zahlen jedoch durch ein wissenschaftlich erprobtes Berechnungssystem auf Grundlage der Selbstaufschreibung der beteiligten Rechtspfleger ermittelt. Die Vertreter des BDR Bund waren in den entsprechenden Kommissionen vertreten und haben hier im Rahmen des Möglichen versucht, besonders augenfällige Negativergebnisse zu korrigieren. Wir müssen daher mit den neuen Basiszahlen umgehen und akzeptieren, dass diese zukünftig zur Berechnung des Personalbedarfs der Justiz herangezogen werden. 

Den Vertretern des Vorstandes ist es wegen der Vielzahl der erfassten Geschäfte und letztlich auch mangelnder praktischer Erfahrung leider nicht möglich, die einzelnen Basiszahlen einer kritischen Überprüfen auszusetzen. Wir ermutigen deshalb alle Mitglieder, die für die Geschäfte ihres jeweiligen Zuständigkeitsbereich ermittelten Basiszahlen mit der eigenen Belastung zu vergleichen. Sofern es hierbei zu auffälligen Abweichungen kommt, wären wir für entsprechende schriftliche Hinweise dankbar.