04.09.2014: Am Montag, 01.09.2014, erschien in der OZ ein Artikel, in dem seitens des Justizministeriums über das Fehlen von 50 Rechtspflegern, die Verschärfung dieser Situation bis 2020 und der Beginn der jährlichen Ausbildung ab 2017 berichtet wurde. In dem heutigen Telefonat zwischen der Justizministerin und mir, stellte diese klar, dass mit diesem Artikel zu aller erst einmal auf den Beruf des Rechtspflegers aufmerksam gemacht werden sollte. Auch sollte auf die allgemeine Entwicklung der Ausbildungs- und Einstellungschancen aufgrund der voraussichtlichen Entwicklung in den nächsten Jahren hingewiesen werden. Auf keinen Fall sollte dieser Artikel etwas mit den Weiterbeschäftigungschancen der befristeten Rechtspflegerinnen im Angestelltenverhältnis zu tun haben. Der mögliche Rückschluss bzw. die Verunsicherung, ob eine Weiterbeschäftigung möglich ist oder nicht, war nicht beabsichtigt. Ich habe aber die Ministerin darum gebeten, diese befristeten Angestelltenverhältnisse, gerade im Hinblick auf den zugegebenen Personalmangel, auf eine Verbeamtung nach Bewährung zu überprüfen. An der bisher geltenden Regelung, dass zur Übernahme nach der Ausbildung ein bestimmter Punktestand erreicht sein muss, wird sich auch in Zukunft (vorerst) nichts ändern. Der Wechsel zum jährlichen Ausbildungsbeginn wird von uns begrüßt. Birke